Der Mengener Löwe

Das Wappentier der Stadt

Geschichte

Die ersten Überlegungen entstanden in der Nachkriegszeit. Der damalige Bürgermeister trat an den Maskenschnitzer Otto Gruber heran mit dem Anliegen, eine Maske mit direktem Bezug zur Stadt Mengen zu schnitzen. Gruber leitete die Löwenmaske aus dem Mengener Stadtwappen ab und fertigte bereits 1946 bis 1948 die ersten beiden Larven.

Als Maskengruppe trat der Löwe allerdings erst 1970 in Erscheinung. Warum das Häs so lange nicht getragen wurde, ist nicht überliefert. Den Ausschlag für die eigenständige Gruppe gab der Wunsch nach einer ausbaufähigen, geschichtsbezogenen Gruppe: Ditzelede und BumBum waren damals Einzelfiguren, von Stadthexen und Plätzlern gab es nur kleine Grüppchen.

1970 wurden die ersten 22 Löwenmasken geschnitzt und auf die Straße geschickt.

Das Häs

Hellbrauner Fleecestoff. Die Holzmaske ist so groß, dass der Träger nur durch das Maul hindurchsehen kann. Auf der rechten Backe ist ein Stern herausgeschnitzt, auf der linken ein Mond – beide Symbole finden sich ebenfalls im Mengener Stadtwappen. Kragen und „Kopftuch“ bestehen aus dunkelbraunem Fellimitat.

Die jüngsten Mitglieder der Löwengruppe tragen noch keine Maske, sie werden im Gesicht geschminkt. Für die größeren Kinder gibt es speziell angefertigte Kindermasken.

Maske

Holzmaske mit Stern und Mond aus dem Stadtwappen

Utensil

???

Bedeutung

Wappentier der Stadt Mengen

Besonderheit

Erste Masken 1946–1948 von Otto Gruber, Gruppe seit 1970