Der Stadthexe
Die wilde, alte Frau aus dem Märchen
Herkunft
Die Mengener Stadthexe ist eine markante Straßenfigur unserer Fasnet. Ihren Ursprung hat sie – wie die Hexen der schwäbisch-alemannischen Fasnet insgesamt – nach Prof. Werner Mezger im Märchen. Dort tritt die Hexe häufig als „wilde“, hässliche, alte Frau in Erscheinung.
Geschichte
1948 schnitzte der Mengener Otto Gruber die ersten Hexenmasken; ein Teil davon ist bis heute erhalten. Insgesamt ziehen acht verschiedene Holzmasken durch die Mengener Straßen. Die jüngsten Stadthexen tragen spezielle Kindermasken aus Glasfaser.
Das Häs
In den Anfangsjahren trat jede Hexe in ihrem eigenen Häs auf, gefertigt aus den verschiedensten Stoffresten. Heute ist das Häs einheitlich: rot-weiß geringelte Socken, grüner Rock, rot-weiß karierte Schürze, rote Bluse, grünes Halstuch mit kleiner Maske als Verschluss, schwarze Handschuhe. Das Kopftuch besteht aus demselben rot-weiß karierten Stoff wie die Schürze; darauf sind zwei Hexenköpfe aufgedruckt. Dazu Strohschuhe und selbstverständlich Besen oder Rätsche.
Maske
Holzmaske
Utensil
Besen oder Rätsche
Bedeutung
???
Besonderheit
Acht verschiedene Masken
